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Moussse Gründerpaar Hélène Chammas und Daniel Guttmann im Interview

by Josefine Zürcher
12. Oktober 2026
in Beauty
Moussse Gründerpaar Hélène Chammas und Daniel Guttmann im Interview

So toll das Leben in Großstädten auch ist – die Kombination aus Stress, Luftverschmutzung und Wasserqualität kann die Haut ganz schön mitnehmen. Aus dieser Erkenntnis ist Moussse entstanden, die minimalistische Hautpflegemarke von Hélène Chammas und Daniel Guttmann. Vier Produkte unterstützen die Hautbarriere in jeder Situation, ob in der hektischen Metropole oder beim Urlaub in den Bergen. Der Ursprung der Marke liegt in Genf, produziert wird nach wie vor in der Schweiz, doch mittlerweile konnten die beiden bereits in die USA und nach Frankreich expandieren. Wir wollten mehr wissen: Über Skincare-Trends, darüber, wie es ist, als Paar eine Marke zu gründen und wie man dem Druck widersteht, nach ewiger Jugend zu streben. Hélène und Daniel sind uns Rede und Antwort gestanden.

FACES: Bei Moussse dreht sich alles darum, die Haut in stressigen Umgebungen zu schützen, vor allem in Großstädten. Wie und wann ist euch klar geworden, dass die Umgebung, in der man lebt, einen Einfluss auf die Haut hat?
Hélène Chammas: Ich bin in Genf aufgewachsen und habe dann jahrelang in größeren Städten gelebt. Mir fiel auf, wie unterschiedlich sich meine Haut je nach Wohnort verhielt. In Städten wie Paris, London oder New York fühlte sich meine Haut reaktiver, trockener, stumpfer und verstopfter an. Nachdem ich mit DermatologInnen und BiochemikerInnen in der Schweiz gesprochen hatte – wo sich meine Haut am besten anfühlte –, wurde mir klar, dass die städtische Umgebung die Ursache für meine Hautprobleme war: Umweltverschmutzung, UV Strahlung, Luftqualität, Wasserqualität sowie der städtische Lebensstil – also Stress, Schlafmangel und ständiges auf Achse sein.

F: Als du mit Hautproblemen zu kämpfen hattest, gab es da eine bestimmte Sache, die dir geholfen hat, oder eher eine ganze Routine und eine Änderung des Lebensstils, die deine Haut wieder ins Gleichgewicht gebracht haben?
HC: Es war definitiv eine Kombination aus beidem. Es gibt kein einzelnes Wundermittel, sondern es ging eher darum, die Hautbarriere zu reparieren, einfache Routinen zu pflegen und auf den Lebensstil zu achten. Es hat auch geholfen, die Lebensmittel einzuschränken, die bei mir Entzündungen ausgelöst haben. Früher hatte ich oft Sodbrennen, wenn ich frittiertes Essen, rotes Fleisch oder einfach irgendetwas zu spät am Abend gegessen habe. Das führte am nächsten Tag zu einer sofortigen Reaktion auf meine Haut, deshalb versuche ich jetzt, diese Dinge zu vermeiden. Guter Schlaf, gesunde Ernährung, wenig Stress und Beständigkeit machen immer einen riesigen Unterschied.

F: Wie haben sich Daniel und du kennengelernt? Und wann wurde euch klar, dass ihr gemeinsam Moussse gründen wollt?
HC: Wir haben uns in New York über einen gemeinsamen Freund kennengelernt, als wir beide dort lebten. An dem Abend, an dem wir uns trafen, haben wir uns sofort gut verstanden. Wir sind nun schon seit zwölf Jahren zusammen und haben vor vier Jahren in Paris geheiratet. Die Idee für Moussse entstand ganz organisch – Daniel sah, welche Probleme ich mit meiner Haut hatte und wie sehr mich das psychisch belastete. Da er durch seine Berufserfahrung viel über Hautpflege wusste, suchte er immer nach Möglichkeiten, mir zu helfen. Aber es gab keine Lösung auf dem Markt. Irgendwann wurde uns klar, dass wir durch die Kombination seines Fachwissens und meiner Geschichte diese Lösung selbst entwickeln könnten.

F: Wie sieht denn euer beruflicher Hintergrund aus und wie hat er euch beim Aufbau einer Hautpflegemarke geholfen?
Daniel Guttmann: Wir haben sehr komplementäre Hintergründe, was beim Aufbau der Marke eine Stärke war. Hélène hat Politikwissenschaft studiert und ihren Master in Kommunikationswissenschaften an der Columbia University gemacht. Sie war schon immer eher auf der Seite von Marken, PR und Storytelling tätig – sie hat die Stimme von Moussse geprägt, die Community aufgebaut und eine emotionale Verbindung zu unserem Publikum geschaffen. Ich habe bei Net-a-Porter als Beauty-Einkäufer gearbeitet und wurde später CEO bei Dr. Barbara Sturm. Daher bringe ich eine strategischere und operativere Perspektive mit, gepaart mit fundierter Erfahrung im Bereich Hautpflege. Ich konzentriere mich auf die geschäftliche Seite – von Finanzen und Betrieb bis hin zu langfristigem Wachstum und Struktur. Diese Balance war für uns entscheidend.

„Es ist anstrengend, aber auch unglaublich bereichernd, gemeinsam etwas aufzubauen.“

Mit ihrer Skincare-Marke Moussse eilen Hélène Chammas und Daniel Guttmann gestresster Großstadt-Haut zur Hilfe.

F: Wie verändert sich eine Beziehung, wenn man plötzlich GeschäftspartnerIn wird?
HC: Es war schon immer unser Traum, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen. Wir haben uns immer gerne über unsere Jobs unterhalten und uns gegenseitig dabei unterstützt, in unserer Karriere voranzukommen. Durch den Aufbau von Moussse ist unsere Beziehung noch tiefer geworden. Man lernt, sehr klar zu kommunizieren und auf die Stärken des anderen zu vertrauen. Es ist anstrengend, aber auch unglaublich bereichernd, gemeinsam etwas aufzubauen.

F: Wenn es doch mal zu Meinungsverschiedenheiten kommt – wie löst ihr das jeweils?
HC: Wir fordern uns gegenseitig heraus, kommen aber immer wieder darauf zurück, was für die Marke am besten ist. Wir vertrauen beide auf die Meinung des anderen, also hören wir einfach zu, was der andere zu sagen hat, und schauen, was sinnvoller ist.

F: Wie seid ihr auf den Namen Moussse gekommen?
HC: Wir wollten etwas Sanftes, Sinnliches und Einprägsames. Außerdem etwas, das die Stadt Genf repräsentiert, wo wir die Marke aufgebaut haben. „Mousse“, auf Deutsch „Schaum“, steht für so viele Dinge, denen wir dort begegnen – ein Schaumbad, den Schaum, den der See bildet, wenn das Wasser an den Ufer trifft, oder Mousse au Chocolat, das man im Restaurant isst.

F: Was hebt Moussse in einem ohnehin schon ziemlich gesättigten Markt von anderen ab?
HC: Wir konzentrieren uns auf ein ganz bestimmtes Problem: den Schutz der Haut in modernen, urbanen Umgebungen. In Kombination mit Schweizer Biotechnologie, hochwirksamen Formeln und einer starken ästhetischen Identität ergibt sich daraus eine ganz eigene Positionierung.

F: Apropos gesättigter Markt und Überkonsum: Wie geht ihr das Thema Nachhaltigkeit an?
HC: Wir verfolgen einen sehr bewussten Ansatz: schlanke Abläufe, hohe Effizienz, auf Langzeitnutzung ausgelegt. Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in unseren Entscheidungen auf jeder Ebene wider. Wir verwenden Aluminiumtuben und setzen vorrangig auf biotechnologische Inhaltsstoffe, die im Allgemeinen nachhaltiger und ressourcenschonender sind als herkömmliche Alternativen. Darüber hinaus sind wir Teil von „1% for the Planet“, was bedeutet, dass wir einen Teil unseres Umsatzes für Umweltprojekte spenden. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, wohlüberlegte Entscheidungen zu treffen, die uns in die richtige Richtung bringen.

„Wir konzentrieren uns auf die Gesundheit der Haut, nicht auf das Alter. Gesunde Haut sieht einfach von Natur aus besser aus.“

Eine ins Wanken geratene Hautbarriere lässt sich mit guter Pflege wieder reparieren.
Was bei Moussse ebenso zur Markenidentität gehört wie ausgeklügelte Produkte? Eine starke visuelle Bildsprache.

F: Gibt es ein oft übersehenes Nachhaltigkeitsdetail in der Hautpflege, das eurer Meinung nach mehr Beachtung verdient?
HC: Overlayering, also das Auftragen zu vieler Schichten, wird im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit selten thematisiert. Die Verwendung von zu vielen Produkten kann nicht nur die Haut belasten, sondern führt auch zu unnötigem Konsum und Abfall.

F: Wie lange hat es von der Idee bis zum fertigen Produkt gedauert und mit welchen unerwarteten Hindernissen musstet ihr auf dem Weg dorthin kämpfen?
DG: Ungefähr 24 bis 36 Monate. Eine der größten Herausforderungen war es, eine hohe Wirksamkeit zu erreichen und gleichzeitig die Formeln sanft genug für empfindliche Haut zu halten. Ein Großteil dieser Zeit floss auch in die Perfektionierung der Texturen. Wir wollten etwas, das sich einzigartig anfühlt und Spaß macht, nicht nur wirksam ist – das erforderte viele Versuche. Wir begannen mit ausgiebigen Tests auf Hélènes Haut, und es dauerte eine Weile, bis wir echte, sichtbare Ergebnisse erzielten und gleichzeitig diese Sanftheit beibehalten konnten. Von da an weiteten wir die Tests auf FreundInnen und Familie aus, und sobald alles bestätigt war, gingen wir zu klinischen Studien über.

F: Was an der Beauty-Branche, das ihr vorher noch nicht wusstet, hat euch besonders überrascht?
HC: Wie trendorientiert die Branche sein kann – das wussten wir zwar schon, aber es wurde erst richtig real, als wir selbst Teil davon wurden. Wir waren überrascht, wie sehr der Fokus auf dem liegt, was „neu“ oder im Trend ist – ein angesagter Inhaltsstoff, eine virale Textur oder die neueste Routine –, anstatt auf dem, was für die Haut langfristig wichtig und wirksam ist.

F: MoussseShield™ spielt in euren Formeln eine zentrale Rolle. Was genau ist das und wie habt ihr es entwickelt?
DG: Wir haben MoussseShield™ in enger Zusammenarbeit mit Schweizer Biotech-Labors entwickelt, wobei wir ein konkretes Ziel vor Augen hatten: Zu verstehen, wie sich moderne Umweltfaktoren – Umweltverschmutzung, UV Strahlung, Stress, Schlafmangel usw. – auf die Hautbarriere auswirken und was sie tatsächlich braucht, um widerstandsfähig zu bleiben. Wir haben viel Zeit damit verbracht, mit ExpertInnen und ForscherInnen zu sprechen, um die wirksamsten und sich am besten ergänzenden Inhaltsstoffe zu identifizieren. Das Ergebnis ist ein firmeneigener, die Hautbarriere reparierender Komplex, der Folgendes kombiniert: Präbiotika, um ein gesundes Hautmikrobiom zu nähren und zu unterstützen, Antioxidantien, um freie Radikale zu neutralisieren, die durch Umweltverschmutzung und Umweltstress verursacht werden und beruhigende Wirkstoffe, um Reizungen zu lindern und die Hautbarriere zu stärken. MoussseShield™ ist nun das Herzstück all unserer Formeln und wirkt wie ein täglicher „Schutzschild“, der die Haut gesund, ausgeglichen und auf Dauer widerstandsfähiger hält.

F: Hélène, du hast ja bereits davon gesprochen, dass Schadstoffe und die Belastungen des Alltagslebens in Städten die Haut spürbar beeinträchtigen. Gab es eine bestimmte Stadt, in der dir dieser Effekt stärker aufgefallen ist als in anderen?
HC: Paris und London stachen besonders hervor, vor allem im Winter. Die Kombination aus Umweltverschmutzung, Wetter und Lebensstil hat sich deutlich auf der Haut bemerkbar gemacht.

F: Wenn jemand Moussse in einer ruhigen, nicht-städtischen Umgebung verwendet, verhält sich das Produkt dann anders auf der Haut?
HC: Es wirkt auf der Haut genauso, aber die Rolle, die es spielt, kann sich etwas anders anfühlen. Auch außerhalb städtischer Umgebungen ist die Haut ständig Stressfaktoren ausgesetzt – UV Strahlung, Temperaturschwankungen, Wind, Wasserqualität, Hormone, Lebensstil und weiteres. Der Bedarf, die Hautbarriere zu schützen und zu unterstützen, verschwindet also nicht, er geht nur von anderen Quellen aus. In diesem Sinne geht es bei Moussse nicht nur darum, die Haut vor Umweltverschmutzung zu „schützen“ – es geht darum, die Haut insgesamt im Gleichgewicht, widerstandsfähig und gesund zu halten. In einer ruhigeren Umgebung wird es eher zu einem Mittel zur Pflege und Vorbeugung als zu etwas Korrektivem.

„Es geht bei Moussse darum, die Haut insgesamt im Gleichgewicht, widerstandsfähig und gesund zu halten.“

Mit strahlender Haut lässt sich gut lache

F: Welchen Skincare-Fauxpas, den ihr früher vielleicht gemacht habt, würdet ihr heute nie mehr machen?
HC: Zweimal täglich reinigen. Morgens ist eine Reinigung gar nicht nötig und kann sogar die Hautbarriere schwächen, weil sie die natürlichen Hautfette entfernt. Wir spülen die Haut einfach mit Wasser und einem Waschlappen ab, um eine saubere Grundlage für unsere Morgenroutine zu schaffen.

F: Gibt’s weitere verbreitete Irrtümer über Hautpflege, über die ihr gerne aufklären würdet?
DG: Dass mehr Produkte auch bessere Ergebnisse bedeuten. Oft gilt: Weniger ist mehr. Und dass übermäßiges Peeling hilft, die Haut zu klären. Ein Peeling muss nicht jeden Tag angewendet werden, und es ist wichtig, sanfte Peeling-Produkte zu verwenden.

F: Was macht die Haut gesund und strahlend, abgesehen von guter Hautpflege?
DG: Die Haut spiegelt alles wider, daher ist das eine schwierige Frage. Für uns sind die unverzichtbaren Faktoren guter Schlaf, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und der allgemeine Lebensstil, also tägliche Bewegung, Stressreduktion – auch wenn das schwerfällt – sowie hochwertige Ernährung. Was die Ernährung angeht, versuchen wir vor allem, abwechslungsreich und gesund zu essen und verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Wir sind FeinschmeckerInnen und lieben gutes Essen. Für uns geht es eher um hochwertige Zutaten und deren Herkunft als darum, Zucker komplett zu vermeiden, auch wenn wir wissen, dass er entzündungsfördernd ist. Die Kuchen von Hélènes Mutter sind viel zu gut, um vollständig darauf zu verzichten.

F: Ihr verfolgt einen minimalistischen Ansatz und habt bisher nur vier Produkte im Sortiment. Wie sehr wollt ihr in Zukunft ausbauen?
DG: Wir wollen weiterhin ein kuratiertes Sortiment anbieten. Ein paar hochwirksame Basics – die wir beide täglich nutzen würden – statt einer großen Auswahl.

F: Ihr seid auf rasantem Expansionskurs und dieses Jahr sowohl in Paris als auch in den USA gestartet. Stellt ihr starke Unterschiede zwischen diesen Märkten fest, was das Marketing, aber auch die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden angeht?
HC: Ja, auf jeden Fall. FranzosInnen wollen Dinge ausprobieren, erleben, anfassen. Sie sind in ihren Konsumgewohnheiten eher konservativ und warten, bis sie alle ihre angebrochenen Produkte aufgebraucht haben, bevor sie etwas Neues kaufen und fragen vor dem Kauf bei FreundInnen und Bekannten nach deren Meinung zu einem Produkt. US KundInnen sind eher wissensorientiert, wissen mehr über Inhaltsstoffe und Hautpflege im Allgemeinen. Sie haben auch Zugang zu viel mehr Marken, daher ist der Wettbewerb größer. Aber sie lassen sich von Neuheiten anziehen und probieren neue Dinge aus, wenn sie im Trend liegen oder gute Bewertungen haben. Außerdem kaufen sie mehr online als EuropäerInnen.

F: Wie eng ist Moussse mit der Schweiz verbunden? Gibt es etwas an den Produkten, das sie eurer Meinung nach typisch schweizerisch macht, oder seht ihr euch eher als internationales Unternehmen?
DG: Die Schweiz spielt eine zentrale Rolle. Alle unsere Rezepturen werden hier entwickelt. In der Schweiz hat sich Hélènes Haut immer am wohlsten gefühlt, weshalb wir beschlossen haben, unsere Marke hier anzusiedeln. Auch weil wir das Land in Sachen Qualität, Präzision und Rezeptur für unübertroffen halten. Außerdem ist es der Ort, an dem Hélène aufgewachsen ist, daher hat er einen besonderen Platz in ihrem Herzen, auch wenn sie ursprünglich aus Frankreich und Syrien stammt. Hier ist jetzt unser Standort, und wir lieben es. Aufgrund unserer internationalen Hintergründe, unseres Lebens in verschiedenen Städten und unserer Ziele sehen wir uns aber als internationale Marke.

„Versorge deine Haut mit Feuchtigkeit und schütze ihre Barrierefunktion – sie ist deine erste Verteidigungslinie.“

Weniger ist mehr – mit dieser Devise erobert Moussse die Skincare-Welt.

F: Moussse hat eine starke und kreative visuelle Identität. Welche Botschaft möchtet ihr damit vermitteln?
HC: Ein Gefühl von Ruhe, Effizienz und Modernität. Wir möchten, dass die Hautpflege sich wie eine kleine Auszeit vom schönen Chaos des Stadtlebens anfühlt.

F: Was ist eine Behauptung oder ein Versprechen, das ihr als Marke bewusst nicht abgeben wollt, auch wenn es den Absatz steigern würde?
DG: Wir vermeiden unrealistische Versprechen – wie „lässt Falten oder Pigmentflecken vollständig verschwinden“.

F: Gibt es als Hautpflegemarke den Druck, ewige Jugend zu versprechen? Wie widersetzt ihr euch diesem Narrativ?
HC: Es gibt diesen Druck, aber wir konzentrieren uns auf die Gesundheit der Haut, nicht auf das Alter. Gesunde Haut sieht einfach von Natur aus besser aus.

F: Das Thema Hautbarriere ist gerade in aller Munde. Was glaubt ihr, wird das nächste große Thema in der Hautpflege sein?
HC: Wahrscheinlich Umweltschutz und auf Langlebigkeit ausgerichtete Hautpflege.

F: Wenn ihr einen Hautpflege-Tipp speziell für Menschen geben könntet, die in Großstädten leben, welcher wäre das?
HC: Versorge deine Haut mit Feuchtigkeit und schütze ihre Barrierefunktion – sie ist deine erste Verteidigungslinie. Vergiss außerdem nicht, Sonnenschutz zu verwenden.

F: Mit welcher Marke oder Person würdet ihr in Zukunft gerne zusammenarbeiten – aus der Beauty- oder Modebranche oder aus einem ganz anderen Bereich?
HC: Uns ziehen Marken und Menschen mit einer starken kreativen Identität an – On Running wegen seiner Schweizer Ingenieurskunst oder Rick Owens wegen seiner mutigen, Grenzen sprengenden Ästhetik. Für uns sind die interessantesten Kooperationen diejenigen, die kulturell relevant und sinnvoll sind.

MOUSSSE

Niemand braucht eine 12 Schritte-Skincare-Routine. Hélène Chammas und Daniel Guttmann haben Moussse gegründet, um gestresste Haut mit minimalistischen und hochwertigen Produkten zu beruhigen. Beim Schweizer Label gibt’s bislang vier Produkte, die schon fast alles abdecken, was die Haut braucht: Das Hydration Dream Peptide Serum, den Purifying Cleanser für die abendliche Reinigung, die Moisture Rush Cream, eine leichte Feuchtigkeitspflege, sowie die Miracle Drops, ein sanftes Overnight-Peeling.
MoussseShield™, ein firmeneigener, die Hautbarriere reparierender Komplex, ist in allen Produkten zu finden. moussse.com

Hol dir deine Ladung Moussse.

Fotos: © Moussse

Wir lieben es, tief in die Skincare einzutauchen. Auch von den Gründerinnen von Ipsum Alii haben wir einiges gelernt.

Tags: Daniel GuttmannHélène ChammasMousse
Josefine Zürcher

Josefine Zürcher

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